Das Lächeln der Fortuna

Das Lächeln der Fortuna | Rebecca Gablé | Bastei Lübbe | erschienen 1997Das-Lächeln_der_Fortuna
ISBN 978-3-404-13917-0 | 9.99€
Leseprobe

Über Rebecca Gablé:
Rebecaa Gablé (Künstlername von Ingrid Krane-Müschen) wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete auf einem Stützpunkt der Royal Air Force. Dort wurde ihr Interesse an der englischen Kultur geweckt, sodass sie schließlich Literaturwissenschaft und Mediävistik in den Fächern Anglistik und Germanistik in Düsseldorf studierte.
Der Durchbruch gelang ihr mit Das Lächeln der Fortuna 1997, vorher hatte sie schon zwei Kriminalromane geschrieben. Seitdem ist jeder ihrer historischen Romane in den Bestsellerlisten gelandet.

England 1360: Der 12-jährige Robin läuft aus dem Kloster davon, nachdem sein Vater, der Earl of Waringham, Selbstmord begangen hat und das Gut der Waringhams einen neuen Earl bekommt. Zwischen dessen Sohn Mortimer und Robin, der sich als Pferdeknecht verdingt, entwickelt sich schnell eine tiefe Feindschaft. Schließlich verlässt Robin das Gut zusammen mit seinem taubstummen Freund Leofric. Als Mortimer ihn aufhalten will, besiegt er diesen im Kampf, gibt sich selbst als Earl of Waringham aus und schickt Mortimer ans andere Ende Englands. So führt in sein Weg wieder in die Welt des Adels und an der Seite des Duke of Lancaster kämpft er in zahlreichen Kriegen, bekommt schließlich ein eigenes Lehen zugesprochen – und steht Mortimer, dem rechtmäßigen Earl of Waringham, wieder gegenüber.

Das Buch ist seit 2009 in meinem Besitz und obwohl es ein dicker Schmöker mit über 1000 Seiten ist, habe ich es schon mehrere Male durchgelesen. Bücher, in denen der Aufstieg eines armen Menschen an die Spitze der Gesellschaft beschrieben wird, interessieren mich und zudem ist der Fall und Aufstieg von Robin spannend geschrieben. Gablé hat einen wirklich tollen Auftakt für ihren Ritterepos hingelegt. Die englische Geschichte ermöglicht es, einen spannenden Roman zu schreiben, mit Höhen und Tiefen wie im echten Leben. Zudem hat Gablé sympathische Hauptfiguren geschaffen und durch Robins Lebensweg erfährt man sowohl vom harten Leben der Bauern als auch dem ausschweifenden des Adels im mittelalterlichen England. Verständlich wird dadurch auch, warum Robin kein hochnäsiger Adliger wird, sondern immer ein „Bauernfreund“ bleibt. Trotz dieses eher untypischen Protagonisten, wird die Welt des Mittelalters anschaulich, interessant und ehrlich, eben auch mit den hässlichen Seiten, dargestellt.

„Ich bin Euch sehr dankbar. Für die Wahrheit und vor allem dafür, dass Ihr mich davor bewahrt habt, nur aus Zorn einen Mann zu töten. Ich war im Unrecht. Es tut mir leid.“
– Robin

5Sterne

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