The Monogram Murders

The_Monogram_MurdersThe Monogram Murders | Sophie Hannah | HarperCollins | erschienen 2014
ISBN 978-0-00-810238-8 | £6.99
Leseprobe

Über Sophie Hannah:
Hannah wurde 1971 im englischen Manchester geboren. 1995 veröffentlichte sie einen ersten Band mit Gedichten. Seitdem wurden zahlreiche Gedichte veröffentlicht, die an einigen höheren Schulen im gesamten Königreich zum Lehrstoff gehören. Außerdem ist sie New York Times Bestseller-Autorin und hat neben ihren Gedichten auch Krimis, Psychothriller, Kinderbücher und Romane geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann und den zwei gemeinsamen Kindern in Cambridge.
The Monogram Murders ist das erste Buch mit Hercule Poirot nach dem Tod seiner Erfinderin, Agatha Christie, das von den Besitzern der Copyright-Rechte autorisiert wurde.

Im angesehenen Bloxham Hotel in London werden drei Leichen gefunden: jede einzeln in einem Hotelzimmer aufgebahrt, jede mit einem Manschettenknopf im Mund und alle drei wurden vergiftet. Obwohl man zunächst keine Verbindung zwischen den Opfern herstellen kann, wird schnell klar, dass alle drei vor fast zwei Jahrzehnten im gleichen Dorf gelebt haben. Als der Erzähler und Scotland Yard-Beamte dort hin fährt, um ein mögliches Mordmotiv zu entdecken, stößt er auf eine Mauer des Schweigens – und auf eine Tragödie, die sechzehn Jahre zurückliegt.

Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher, die ich in hohem Maße wegen des Covers gekauft habe. Mir gefällt es richtig gut! Dann war ich natürlich neugierig, wie Poirot in diesem Krimi umgesetzt wird. Und auch der Klappentext hat mir sehr zugesagt. Also war der Kauf quasi beschlossene Sache 😉
Zunächst einmal muss gesagt sein, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist. Und obwohl ich sehr viel Zeit in England verbringe, gibt es nun mal das ein oder andere Wort, das ich nicht kenne und mir auch nicht herleiten kann. Dementsprechend finde ich es ein wenig schwer zu beurteilen, inwiefern Hannahs Sprache mit der Agatha Christie übereinstimmt. Denn nur weil ich ein Wort nicht kenne, heißt das ja nicht zwangsläufig, dass es im englischen nicht mehr regelmäßig genutzt wird.
Wenn man mir davon also absieht, ist es der Autorin in meinen Augen wunderbar gelungen, die Atmosphäre der Christie-Krimis wiederzugeben. Besonders in der Person des Poirot sah ich keine Unterschiede. Er hat immer noch seinen enormen Schnurrbart, ein Gefühl für den großen Auftritt und lässt den Leser bis ganz zum Schluss im Unklaren.
Das einzige, was sich in meinen Augen geändert hat, ist, dass es während der Auflösung dann doch noch ein bisschen Action gibt. Zwar nur minimal wenig, aber bei einem der Original-Bücher ist mir das noch nicht aufgefallen.
Daneben macht der Fall und dessen Auflösung Agatha Christie alle Ehre: er hat mir wirklich das Gefühl gegeben, ein weiteres Buch von Christie in der Hand zu halten. Ich hoffe, dass es nicht bei diesem einen Poirot-Buch von ihr bleibt!

I wondered, out of all the people that ever ran away, how many did so for that very reason: because they would rather not be asked, whatever the question might be.
– Edward Catchpool

goldene_Sterne

Advertisements

Ein Kommentar zu „The Monogram Murders

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s