Das Zeichen der Isis – Kurz gefasst

Das_Zeichen_der_Isis
Quelle: Piper

Das Zeichen der Isis | Melanie Metzenthin | Fahrenheitbooks | erschienen 2014
ISBN 978-3-492-98123-1 | 4.99€

Klappentext:
Nach dem Untergang Pompejis folgt die junge Witwe Lydia ihrem Schwager Publius, einem römischen Offizier, nach Alexandria. In der ägyptischen Metropole begegnet sie der »Schwesternschaft der Isis«, einer geheimen Verbindung, die seit den Zeiten der Pharaonen besteht. Deren Hohepriesterin glaubt, Lydia sei die lang prophezeite »Göttin aus der Asche«, die der Schwesternschaft im Kampf gegen Talonas, den grausamen Herrn der Wüste, beistehen soll. Doch Lydia hat Angst, sich diesem Kampf zu stellen, denn tief in ihrem Herzen wünscht sie sich nichts sehnlicher, als dass Publius ihre langsam aufkeimende Liebe erwidert. Sie ahnt nicht, dass Publius selbst dunkle Geheimnisse hütet, die ihr keine Wahl lassen …
Quelle: Piper

Ich hatte schon seit längerem kein Buch aus der Zeit des Römischen Reichs gelesen und habe mich umso mehr darauf gefreut, da auch Ägypten behandelt werden sollte – das geht im Geschichtsunterricht nach dem Fall der Pharaonen irgendwie ein bisschen unter.
Die erste störende Sache fiel mir aber schon auf den ersten paar Seiten auf: teilweise war mir die Sprache zu einfach. Darüber hätte ich hinwegsehen können, aber damit einher ging Lydias Naivität, die meistens einfach nur nervig war. Auch das ständige Hin und Her in Liebesdingen hat mich gestört.
Die Geschichte nimmt mit dem Untergang Pompejis Fahrt auf und wird, nach den ersten paar Kapiteln, die sich eher dahin schleppen, auch spannend. Es ist durchgehend gut zu lesen.
Allerdings war mir nicht klar wie spirituell dieses Buch wird. Selbstverständlich weiß ich, dass die Götter eine wichtige Rolle im Alten Rom und auch antikem Ägypten gespielt haben, aber in diesem erfährt man eher wenig über die Antike und wird dafür in eine Welt voller Götter und Wunder entführt. Das hatte wirklich gar nichts mit meinem Vorstellungen zu tun und mich ehrlich gesagt enttäuscht. Ich hatte etwas anderes erwartet

„Götter [brauchen] keine Priester […], denn die Götter handeln aus sich selbst heraus.“
– Publius (S. 36)

3Sterne

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