Alice im Wunderland – Kurz gefasst

Cover des Originalmanuskripts Quelle: Wikipedia
Cover des Originalmanuskripts
Quelle: Wikipedia

Alice im Wunderland | Lewis Carroll | erstmals 1865 erschienen

Über Lewis Carroll:
Lewis Carroll (eigentlich Charles Lutwidge Dogson), geboren 1832 in Daresbury/England, war Dozent für Logik und Mathematik am Christ Church College in Oxford. Für die kleine Tochter seines Dekans schrieb er zwei Klassiker der Weltliteratur: »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln«. Lewis Carroll starb 1898 in Guildford.
Quelle: Amazon

Ein Kaninchen mit einer Weste, Handschuhen und einer Uhr in der Tasche, das obendrein auf dem Weg zum Krocketspiel der Königin ist, das ist schon etwas Wundersames, findet Alice. Aber auch nicht verrückter als die Grinskatze, die sich so weit in Luft auflösen kann, bis nur noch ihr Grinsen zu sehen ist, oder der Hummertanz von Ochsenschwanzkröte und Greif. An die Wunder, die ihr überall begegnen, hat sich Alice bald gewöhnt und die Tatsache, dass sie wachsen und schrumpfen kann wie eine Ziehharmonika, ist ja, wenn man es recht bedenkt, sogar ganz praktisch.
Quelle: Amazon

Das erste Mal so richtig in Berührung gekommen bin ich mit Alice erst vor einem dreiviertel Jahr. Denn eines meiner Gastkind steht richtig auf die Disney-Verfilmung von 1951. Danach stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall einmal das Buch lesen will. Und dieses kleine Büchlein hat mir wirklich Freude bereitet. Zum einen natürlich die fantastische Welt, in die Alice da katapultiert wird (mein persönliches Highlight: Der Hutmacher). Aber zum anderen auch die Illustrationen (ich habe die kostenlose, urheberrechtsfreie Ausabe von Amazon gelesen), die mir super gefallen haben und das Wunderland noch viel mehr zum Leben erweckt haben. Ich hatte nicht nur das Gefühl, in eine andere Welt, sondern auch in eine ganz andere Zeit einzutauchen – in das 19. Jahrhundert. Dazu beigetragen haben vor allem die vielen Kinderreime, die in das Buch eingestreut wurden. Als Kinder habe ich Reime geliebt und ich finde sie auch heute noch toll (meine Gastkinder im übrigen auch – die lieben es, wenn ich mit ihnen deutsche Kinderreime und -lieder singe und spreche). Die Reime aus Alice im Wunderland waren mir zwar nicht bekannt, aber sie haben (vielleicht genau deswegen?!) ein Gefühl von Vergangenheit hervorgerufen.

„Alles hat seine Moral, wenn man sie nur finden kann.“
– Herzogin (Pos. 907)

5Sterne

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s