Entschleunigung

Hallo ihr Lieben!

In den Zeitungen gibt es manchmal diese Artikel, die mit „In eigener Sache“ betitelt sind. Das hier wird so ein „Artikel in eigener Sache“.

Seit ein paar Monaten bin ich mittlerweile auch bei Twitter vertreten und bekomme mit, wie immer mal wieder ein(e) Buchblogger(in) eine Pause macht vom Bloggen. Da sind die unterschiedlichsten Gründe für diese Entscheidung mit dabei und bei vielen hört man heraus, dass Lesen und Bloggen zu einem „Muss“ wird. Bei mir ist das nicht der Fall und ich will mit diesem Beitrag auch keine Blogpause einläuten.
Nur haben mich die Diskussionen auf Twitter sowie Beiträge der „Betroffenen“ über mein Blog nachdenken lassen. Für mich wurde auf keinen Fall das Lesen zum Muss. Ich liebe es, zu lesen, ich trage auch immer noch ständig ein Buch mit mir herum und finde doch immer mal wieder eine Möglichkeit, ein paar Seiten zu lesen. Mir wurden aber im Lauf der letzten Woche die Aktionen zur Last. Ich habe mir selber den Druck gemacht, dass ich daran jetzt teilnehmen muss/sollte. Gleichzeitig hat es mich an meinem eigenen Blog genervt, dass es Wochen gab, in denen es sich teilweise nur mit Aktionen gefüllt hat und kein richtig Inhalt (aka Rezensionen) hinzukam.

Und dann bin ich auf die Leseprojekte von Kaffehaussitzer gestoßen. Damit hat er einer Idee, die schon länger in meinem Kopf herumgeistert, einen Namen gegeben. Uwe vom Blog Kaffeehaussitzer (dieses Blog ist übrigens richtig toll und wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt mal vorbeischauen!) hat die Idee „Leseprojekt“ so erklärt:

Die Leseprojekte […] sind thematisch zusammengestellte Titellisten. Oft ergibt sich spontan oder durch aktuelle Zusammenhänge ein Thema, mit dem ich mich näher befassen möchte, und dann suche ich mir Literatur zusammen – die Anregungen stammen aus dem heimischen Buchregal, aus den Buchhandlungen meines Vertrauens, es sind Tipps befreundeter Literaturblogger und vieles mehr, egal ob Belletristik oder Sachbücher. Ein solches Leseprojekt dauert lange; viele Monate oder länger, es geht dabei vor allem um die inhaltliche Klammer, mit der die zusammengestellten Bücher in einen Kontext gestellt werden, um sich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen.
Kaffeehaussitzer

Das hat in meinem Kopf den letzten Anstoß gegeben, um ein bisschen was an meinem Blog zu ändern. So wird die Seite Aktionen in den nächsten Tagen verschwinden und ich werde stattdessen eine Seite zu meinen Leseprojekten einrichten. In Zukunft werde ich Aktionen Aktionen sein lassen und mich mehr auf das konzentrieren, was mir wichtig ist: Rezensionen. Es wird zwei- bis dreimal pro Woche einen neuen Beitrag geben. Dieser Plan steht jetzt zumindest bis Ende September. Denn ab Oktober beginne ich mit meinem dualen Studium und dieses Blog wird dann erst einmal zurückstehen müssen. Denn letztendlich ist und bleibt es ein Hobby und hat auf keinen Fall Vorrang vor meinem Studium und Beruf.

Insgesamt wird es hier also um einiges entschleunigter zugehen – ehrlich gesagt freue ich mich darauf.

Liebe Grüße,
Celina xx

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