Five Little Pigs

Quelle: HarperCollins
Quelle: HarperCollins

Five Little Pigs | Agatha Christie | HarperCollins | erstmals erschienen 1942
ISBN 978-0-00-712073 | £7.99

Über Agatha Christie:
Agatha Christie wurde 1890 im britischen Torquay geboren und starb 1976 in Wallingford. Sie ist weltweit als die Queen of Crime bekannt und wird in den Verkaufszahlen ihrer Bücher nur von der Bibel und Shakespeare übertrumpft. Insgesamt schrieb Christie mehr als 60 Kriminalromane; daneben sind aber auch einige Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden. Ihre berühmtesten Figuren sind Hercule Poirot und Miss Marple.
Quelle: Wikipedia

Caroline Crale wurde für den Mord an ihrem Ehemann verurteilt, sie soll ihn vergiftet haben.
Sechzehn Jahre später bittet ihre Tochter Hercule Poirot um Hilfe. Ihre Mutter, mittlerweile im Gefängnis verstorben, hatte ihr einen Brief hinterlassen und darin ihre Unschuld beteuert. Poirot soll nun ein für allemal klären, ob Caroline ihren Mann getötet hat. Letztendlich gab es noch fünf andere Personen, welche die Tat begangen haben könnten. Und während der ganzen Zeit geht Poirot ein Kinderreim nicht aus dem Kopf …

This little piggy went to the market,
this little piggy stayed home,
this little piggy had roast beef,
this little piggy had none,
and this little piggy went wee wee wee all the way home.
– englischer Kinderreim

Nachdem mich Black Coffee nicht wirklich überzeugen konnte, hat Agatha Christie mich mit diesem Buch wieder einmal völlig in Hercule Poirots Bann gezogen.
Dieser Fall unterscheidet sich insofern von anderen Fällen, die ich bereits gelesen habe, dass das Verbrechen 16 Jahre zurückliegt. Das hat aber Poirot wenig gestört, denn die Psychologie, auf die er seine Schlussfolgerungen aufbaut, hat sich nicht verändert.
So wird man wieder von der ersten Seite in einen Pageturner hineingezogen. Das hat wenig mit wilden Verfolgungsjagden zu tun, sondern mehr mit der Spannung, wie der kleine belgische Detektiv und seine „kleinen grauen Zellen“ wohl diesen Fall lösen werden. Auch in diesem Buch wird der Leser an der Nase herumgeführt, sodass die Auflösung eine Überraschung ist und bis zur letzten Seite bleibt. Gut gefallen hat mir allerdings, dass diesmal nicht nur Poirot die Anzeichen bemerkt, die darauf hindeuten, dass vor 16 Jahren nicht alles rundlief bei der Aufklärung.
Die Personen waren wieder glaubwürdig und realistisch dargestellt. Man konnte sie quasi vor sich sehen. Das finde ich immer wieder erstaunlich, wie Christie Klischees und Eigenarten vermischt, sodass eine einzigartige Persönlichkeit entsteht – und das unterschiedliche Personen in unterschiedlichen Büchern sich in dieser Hinsicht nie zum Verwechseln ähnlich sind.
Auch mit dem Schreibstil hatte ich in diesem Buch kein Problem. Ich komme, unvermeidbar, immer besser in das Englische hinein und mittlerweile machen mir auch die Bücher mit etwas altertümlicherem Englisch keine Probleme mehr.

„The people who do us most harm are the people who shield us from reality.“
– Cecilia Williams (S. 214)

5Sterne

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