Literaturnobelpreis

2013 gewann Alice Munro den Literaturnobelpreis. Im gleichen Jahr bekam ich von meiner Oma die Kurzgeschichtensammlung Zu viel Glück der Autorin geschenkt. Zu dem Zeitpunkt war ich 15 und wirklich gefallen hat es mir nicht. Schon länger will ich sie wieder einmal lesen, denn ich denke oft, dass ich vielleicht einfach zu jung dafür war.
Mit dem Wunsch, dieses Büchlein noch einmal zu lesen, ist in mir auch der Wunsch gereift, überhaupt mehr Bücher von Nobelpreisträgern zu lesen. Denn oft erhält man so einen unschätzbaren Einblick nicht nur in deren Zeit (immerhin wird der Preis schon seit 1901 vergeben), sondern besonders in die Kultur des Landes. Dies reizt mich insbesondere bei Autoren, die aus Ländern stammen, über die ich bisher eher wenig weiß.

Allerdings wird es dennoch eine Einschränkung geben: ich lese keine Lyrik. Ich konnte mit Gedichten noch nie etwas anfangen, kann es immer noch nicht und glaube daher nicht, dass ich damit etwas anfangen kann. Eine Ausnahme gibt es allerdings: ich habe bereits Werke von Pablo Neruda (Nobelpreisträger von 1971) für ein Referat in der Schule gelesen.

Hier also die Autoren, von denen ich bereits etwas gelesen habe:

  • 1929: Thomas Mann – Die Buddenbrooks
  • 1953: Winston Churchill – Der Zweite Weltkrieg
  • 1971: Pablo Neruda – Zwanzig Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung; Ich bekenne, ich habe gelebt
  • 2002: Imre Kertész – Roman eines Schicksallosen
  • 2013: Alice Munro – Zu viel Glück