Scheibenwelt

Von Terry Pratchett erfunden, ist die Scheibenwelt (engl. Discworld) eine fiktive Welt, in der sich allerlei fantastische Gestalten tummeln: Hexen, Zwerge, Trolle, aber auch Märchenfiguren. Hier spielen Pratchetts bekannteste Werke, die Scheibenwelt-Romane.
Die Scheibenwelt besteht aus einer (wie es der Name schon sagt) Scheibe, die auf dem Rücken von vier Elefanten liegt. Diese wiederum stehen auf einer gigantischen Schildkröte, welche durchs All „schwimmt“. Alles, was in unserer Welt („Rundwelt“) dem Reich der Träume angehört, aber auch Metaphern, werden/sind dort Wirklichkeit. Pratchett führt uns in seinen Romanen unsere eigene Welt vor Augen, auf sehr humorvolle Weise.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass seine Romane und die Themen, die er darin behandelt, auch noch bis zu 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen eine große Aktualität und Gültigkeit haben. Oft macht mich das sehr nachdenklich. Vor kurzem habe ich beispielsweise das Buch Equal Rites gelesen. Darin geht es um die Gleichstellung von Mann und Frau – und welche Probleme einer Frau in einem von Männern dominierten „Beruf“ haben. Das ich so vieles in unserer heutigen Gesellschaft wiedererkennen konnte (das Buch erschien 1987), hat mich zum Nachdenken angeregt – und ein bisschen traurig gemacht. Haben wir tatsächlich in diesen knapp 30 Jahren keine Fortschritte gemacht?

Terry Pratchett hat 41 Romane geschrieben, welche in der Scheibenwelt spielen. Ich werde hier nur Bücher aufführen, die ich bereits gelesen habe. Die Verlinkung führt dann jeweils zu meiner Rezension.

  1. The Colour of Magic
  2. Equal Rites
  3. Witches Abroad
  4. Die volle Wahrheit (The Truth)
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